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200 Dinge…

9. November 2008

Irgendwie geht es hier ja jetzt schon eine ganze Weile nicht mehr richtig vorwärts. Entweder mir fällt nichts ein oder ich habe anderes um die Ohren oder beides.
Da kommt es mir natürlich gut zu pass, dass ich folgendes bei http://rasch.homeip.net/200dinge entdeckt habe.
Ganz ehrlich will ich gar nicht jeden Punkt dieser Liste erleben, aber vieles davon habe ich erstaunlicherweise schon mehr oder weniger gemacht.

1. eine Kneipenrunde bezahlen


Na ja, gut, habe ich noch nie so ganz gemacht, aber als ich als 19jährige mal eine Zeit lang in einer Kneipe gejobbt habe, ist mir das zumindest einmal unfreiwillig mit einem guten Drittel der Kundschaft passiert. Der Laden hatte grade ein neues Getränkesystem erhalten: Karte in passenden Schlitz, eintippen, Getränk kommt und ist auf der Karte vermerkt. Natürlich hatte mein Chef eine extra Karte für Freigetränke. Genau diese drückte er mir irgendwann in die Hand, fuchtelte in Richtung Stammtisch, murmelte „Freirunde“ und verschwand.
Natürlich war es an diesem Abend proppevoll.
Natürlich vergaß ich die Karten wieder zurückzutauschen.
Natürlich freuten sich alle Gäste, die ich in dieser Zeit bediente über ihre Freigetränke.
Und natürlich war ich nach dieser Aktion meinen Job los – womit ich, wie mir grade auffällt, auch Punkt 147 abgehakt hätte: den Job verlieren. Gut, dann wäre das also auch erledigt und muss nie wieder passieren.

3. einen Berg besteigen

Das ist das nächte, was  - zumindest gefühlt - von der Liste schon einmal getan habe, zumindest habe ich schon mal ein Gipfelkreuz angefasst, und ich denke, das zählt.

Da mein Vater ein leidenschaftlicher Wanderer ist und wir so gut wie jede Sommerferien in Österreich verbracht haben, standen solche Ausflüge eigentlich immer mehr oder weniger Häufig auf dem Programm. Am deutlichsten in Erinnerung sind mir dabei die Burg Hochosterwitz und die Saualm.

Erstere weil ich als Kind dort immer einziehen wollte und Burgen und Schlösser sowieso spannend fand. Letztere weil ich mir den Namen merken konnte und die Wanderung immer bei einer Hütte endete, in der man lecker vespern konnte und die ein Plumpsklo gab, das mich, wie man hier sieht, damals schwer beeindruckt hat.

Eine andere nette Erinnerung hat mit meiner Mutter und unserer Hündin Bobby. Auf dem Wanderweg kam es damals öfter vor, dass man quer über eine Kuhweide musste. Normalerweise interessierte das die Rindviecher nicht die Bohne. Aber da Bobby das so nicht kannte, rannte sie laut kläffend auf diese Ungeheuer los. Wir fanden das ganz lustig – zumindest so lange, bis die Tiere dem kläffenden Hund dann doch ihre Aufmerksamkeit schenkten und in behäbigem Kuhgalopp in unsere Richtung starteten. Denn Bobby rannte schnurstracks zu meiner Mutter – und die Kühe hinterher. Dieser Anblick wiederum brachte meine Mutter dazu die Beine in die Hand zu nehmen und  los zum nächsten Zaun zu rennen, über den wir drüber mussten. Hinter ihr der Hund, hinter dem Hund die Kühe.

Ich bin mir gar nicht mehr so sicher, ob wir das damals alle so lustig fanden, aber inzwischen ist dies eine gern erzählte Geschichte auf diversen Familientreffen.

Es ist kaum zu glauben, aber die Einreichung eines Urlaubsscheines, scheint zumindest auf postalischem Wege doch schwieriger zu sein als ursprünglich angenommen. Da ich die letzten paar Male immer zurückstecken musste, weil meine Kollegin schneller Urlaub eingereicht hatte oder ich schlicht keine Kollegin hatte, wollte ich diesmal auf Nummer Sicher gehen und meinen Weihnachtsurlaub schon im September eintragen lassen. Nicht, dass es wieder heißt, es wäre zu spät/kurzfristig/unmöglich.

1. Versuch: Ich schicke besagten Urlaubsschein auf Reisen und verlasse mich darauf, dass schon alles seinen Gang gehen wird. Einige Tage später telefoniere ich mit der Personalabteilung und erkundige mich bei der Gelegenheit, ob mein Urlaub klargeht. Antwort: „Welcher Urlaub?“ :shock:

Toll, ist das Ding nicht angekommen. Aber macht ja nichts, ist ja noch etwas Zeit.

2. Versuch: Ich schicke einen neuen Urlaubschein per Einschreiben auf Reisen und vertraue darauf, dass er seinen Weg bis zur Regionalleitung in Hamburg schon finden wird. Eine Woche später telefoniere ich erneut mit der Personalabteilung und erkundige mich nach meinem Urlaubsschein. Tja, ein gebranntes Kind usw.…. „Äh, hier ist nichts angekommen.“ :mad:

Der 3. Versuch startet morgen. Sollte dieser auch wieder in die Hose gehen, werde ich den nächsten Urlaubsschein wohl persönlich vorbeibringen müssen. Anders scheint bei der Post keine Post anzukommen.

Unvermutete Zusammenhänge

2. Oktober 2008

Mein allerliebster Arbeitgeber hatte die letzten Tage wohl so einige Probleme. Zu spüren war das daran, dass Ein- und Auszahlungen und Kontostandsabfragen diese Woche immer wieder nicht möglich waren. Ein Kunde vermutete Netzprobleme und erklärte noch im gleichen Satz, dass er letztes Wochenende keinen TV-Empfang hatte und das dann wohl am selben (!) Netzproblem lag. Ahja…


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