2009 ist nicht mein Freund :<
12. Februar 2009Ja, ich weiß, wir haben grade mal Anfang Februar, aber bisher lädt dieses Jahr wirklich zum Verschlafen ein.
Mein toller Arbeitgeber hat mir zu Weihnachten ja die Kündigung für Mitte Januar geschenkt, weil die Filiale geschlossen wurde, in der ich gearbeitet habe. D.h., zuerst sollte ich einen Aufhebungsvertrag unterschreiben, was beim Arbeitsamt für eine dreimonatige Sperre gesorgt hätte. Nee, ist klar…
Pünktlich zum Jahresanfang kam dann eine richtig dicke Erkältung mit dermaßen viel Druck auf den Ohren, dass mir ein Halswirbel rausgesprungen ist. Nicht drüber nachdenken, so richtig verstehe ich den Zusammenhang auch nicht, aber Schlafen war in diesen zwei Wochen im Prinzip ein Ding der Unmöglichkeit. Sobald ich flach lag (< 3 Kissen im Rücken), fing alles an sich immer schneller zu drehen. Die ersten paar Sekunden ist so was ja ganz lustig, aber irgendwann kommt unausweichlich der Moment, in dem man – oder zumindest ich – etwas panisch wird, weil es nicht mehr aufhört und man sich das Essen noch mal durch den kopf gehe lässt.
Gut, auch das war irgendwann überstanden. Irgendwann blieb der Wirbel endlich wieder da, wo er hingehört. Dummerweise ist bei der ganzen Karussellfahrerei die PIN für meine Kontokarte aus meinem Kopf verschwunden, was sich ziemlich rasch in eine Sperrung der letzteren niederschlug.
Na ja, man soll ja positiv denken, irgendwann geht es einfach nicht mehr schlimmer.
Denkste…
Mein allerliebster Mitbewohner fing ungefähr zu dem Zeitpunkt an zu kränkeln, als es mir wieder besser ging. Inzwischen liegt er seit 2,5 Wochen im Krankenhaus und darf seit ein paar Tagen wieder feste Nahrung zu sich nehmen. Ich will jetzt nicht genauer darauf eingehen, was er hat, aber es ist wohl was Chronisches, wird uns also immer mal wieder Freude bereiten.
Passenderweise hat genau in dieser Zeit mein Navigationsgerät den Geist aufgegeben (Anmerkung der Redaktion: Die Verfasserin hat null Orientierungssinn). Aber positiv gedacht habe ich inzwischen immerhin mal wieder einige schöne Ecken von Hamburg kennen gelernt – ich werde sie nur nie wieder finden. -.-
Aber gut, versuchen wir weiterhin positiv zu denken. Letzte und diese Woche ist fast nichts Schlimmes mehr passiert, lediglich der Wäschetrockner hat seinen Geist aufgegeben und mein Pferd hat Strahlfäule.
Hmm, ich werde noch mal in mich gehen und überlegen, ob ich nicht doch die nächsten 11 Monate durchschlafe…
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